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DIY Tapezieren.

Du bist auf der Suche nach einem Eyecatcher für deine vier Wände? Mit einer Tapete unterstreichst du nicht nur den eigenen Stil, sondern bringst gleichzeitig Leben in dein Zuhause. Mittlerweile gibt es eine riesengroße Auswahl an Motiven. Ob Blumenmuster, Streifen, Ornamente, Holz- oder Betonoptik – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Im Handumdrehen lässt sich eine Wohlfühloase zaubern, in der sich die eigenen Vorlieben und die Persönlichkeit widerspiegelt.

  • Raumhöhe zu hoch

Das waagrechte Anbringen von senkrecht verlaufenden Streifentapeten (die Meisten verlaufen senkrecht) kann wahre Wunder bewirken. Wie bereits erwähnt, kann das Problem auch durch die Wahl einer dunkleren Wandfarbe im Vergleich zur Deckenfarbe gelöst werden. Mittlerweile werden auch immer mehr Tapeten mit dunklen Farben hergestellt.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Tapete nicht direkt am Deckenansatz zu platzieren, sondern einen breiten, hellen Rand zu lassen.

  • Raumhöhe zu niedrig

Die Deckenfarbe sollte in solchen Fällen besonders hell gehalten werden, um den Raum nach oben hin zu öffnen. Zudem solltest Du Tapeten mit einem senkrecht verlaufenden Motiv wählen, um den Raum optisch zu strecken, setze die Tapeten direkt an den Deckenrand an. Nach oben gerichtete Beleuchtung streckt den Raum zusätzlich.

  • kleiner Raum

Für kleine Räume wählst Du am besten Tapeten mit kleinem und gleichmäßigem Musterverlauf. Größere Tapetenmotive können vereinzelt als Blickfang auch in kleineren Räumen genutzt werden. Der Tapeteneffekt soll sich dabei maximal auf eine Wand beschränken, wobei sich die umliegenden Wände optimalerweise die Farben der Motivtapete aufgreifen. Mehr Tiefenwirkung erreichst Du auch, wenn Du die Wand mit einer dunkleren Tapete und die restlichen in einem helleren Farbton tapezierst.

  • großer Räume

In großen und hohen Räumen fühlt man sich häufig sehr verloren. Es ist schwer, eine gemütliche Stimmung in das Zimmer zu zaubern, da man gerade große Räume schwer füllen kann und diese deshalb schnell leer wirken. Bei großen Zimmern generell solltest Du mit warmen und kräftigen Farben arbeiten. Starke Kontraste können die Weiten der Räume optisch verkleinern und für eine gemütliche Stimmung sorgen. In großflächigen Räumen kommen diagonal verlaufende Muster oder breite Tapetenmotive besonders gut zur Geltung.

Material

  • Kreppbänder & Malerklebebänder für den Innenbereich
  • Reparaturspachtelmasse für den Innenbereich
  • Abdeckfolie und Malervlies
  • Vliestapete
  • Evtl. Tiefengrund (lösemittelfrei)
  • Vliestapetenkleister

Werkzeug

  • Naht- und Andrückroller
  • Cuttermesser
  • Spachtel
  • Bleistift
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Tapeten Bürste
  • Kleisterrolle

Vorbereitung

Vergewissere Dich, dass der Untergrund sauber, glatt (!), trocken und frei von Rückständen ist.

Tipp´s vom Fachmann:

  • Streiche einen Tag vor deinem Tapetenwechsel die Wand mit einer Mischung aus Tapetenkleister und Wasser (1:1) ein. Somit wird das Saugverhalten eingestellt.
  • Hol dir die Grundfarbe deiner ausgewählten Tapete. Nimm dir eine Wasserwaage zur Hand und ziehe gerade Linien, je nach Breite der Rolle und mal hier mit der ausgewählten Farbe darüber. Damit ist der Stoß mit Farbe hinterlegt und man sieht keine weiße Wand hervorblitzen.

Wenn alles trocken ist, ziehst Du erneut an der Wand eine Linie mit der Wasserwaage und einem Bleistift, je nach Breite der Tapete entfernt. Damit kannst Du Dir sicher sein, dass das Ganze 100% gerade wird.

Verarbeitung

  • Fußböden, Möbel und sonstige Gegenstände mit Folie, Malerklebeband und Malervlies abdecken
  • Messt die Länge der Wand und schneidet die Tapete so zu, dass ihr noch einen Spielraum habt (ca. 10 cm)
  • WICHTIG: Rapport (das Muster wiederholt sich in einem bestimmten Abstand) beachten.
  • Bei Vliestapeten streicht ihr die Wand mit Kleister ein – bei Papiertapeten die Tapetenbahn. Das Ganze dünn und gleichmäßig und immer nur die Fläche einer Bahn (der Rest würde zu schnell trocknen)
  • Versucht die Tapete genau an die vorgezeichnete Linie zu platzieren. Mit einer Bürste wischt ihr von links nach rechts. Anschließend arbeitet ihr mit einer Kleisterrolle den überschüssigen Kleister von innen nach außen raus.
  • Mit einer Spachtel und einem scharfen Cuttermesser schneidet ihr das überschüssige Material weg
  • Erneut  wird die Tapete zugeschnitten, der Rapport beachtet und die Fläche mit Kleister eingestrichen, Stoß auf Stoß verklebt und mit einem Nahtroller der Stoß angepasst
  • Überschüssigen Kleister entfernt ihr sofort mit einem Tuch und klarem Wasser – NICHT antrocknen lassen, da sonst unschöne Glanzstellen entstehen können.

Vliestapeten entfernen

Vliestapeten kannst Du problemlos und ohne Rückstände einfach von der Wand abziehen. Dies gestaltet sich wesentlich müheloser als z. B. bei „normalen“ Papiertapeten.

Das ist einer der großen Vorteile dieses Materials – durch den ist ein Tapetenwechsel ohne den üblichen, hohen Zeitaufwand möglich. Die Wände sind nach dem Entfernen der Vliestapete schon für erneutes Tapezieren vorbereitet.

Tapetenstoff GEFÄLLIG?

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